Zuverlässigkeit im Spitzentempo

Die Kempf GmbH & Co. KG war Testkunde für die TruLaser 3030 NEU

„Die Maschine wurde bereits nach einer Woche in den vollen Drei-Schicht-Betrieb genommen und produziert seitdem munter vor sich hin." So unspektakulär resümiert Andreas Kempf den Testbetrieb der TruLaser 3030 NEU, der im Juli 2008 in seinem Unternehmen, der Kempf GmbH & Co. KG, begann. „Die Maschine soll ja genauso robust und zuverlässig sein wie ihr Vorgängermodell - und das ist immerhin die meistverkaufte Laserschneidanlage der Welt. Die habe ich zwar nicht in meinem Betrieb stehen, aber ich kann bestätigten: Die Merkmale Zuverlässigkeit und Prozesssicherheit kann die TruLaser 3030 NEU absolut für sich in Anspruch nehmen."

Die Maschinenbediener sind sich einig: Die Ein- Schneidkopf-Strategie erleichtert die Arbeit erheblich.
Die Maschinenbediener sind sich einig: Die Ein- Schneidkopf-Strategie erleichtert die Arbeit erheblich.

Vorteil Ein-Schneidkopf-Strategie

Besonders gut angekommen ist bei Andreas Kempf und seinen Mitarbeitern die von den High-End-Maschinen bekannte Ein-Schneidkopf-Strategie, die nun erstmals auf den „Mittelklassemodellen" der TruLaser Serie 3000 erhältlich ist. Ihre Vorteile zeigen sich vor allem bei weniger geschultem Personal sowie im Automatikbetrieb. „Die Maschinenbediener haben mir die Rückmeldung gegeben, dass das Schneiden mit nur einem Kopf die Arbeit erheblich erleichtert und sich zudem positiv auf die notwendige Reinigung der Linsen auswirkt. Verschmutzungen, die bei häufigen Wechseln entstehen, gehören der Vergangenheit an," so Kempf.

Im 50-Mann-Familienbetrieb von Andreas Kempf werden verschiedenste Bleche mit Dicken bis zu zehn Millimetern verarbeitet. Deshalb kam der Fünf-Kilowatt-Laser der TruLaser 3030 NEU gerade recht. Um die gesamte Bandbreite an Materialien abzudecken, braucht Kempf die komplette Laserleistung. Fast noch entscheidender ist für ihn jedoch die Produktivitätssteigerung beim Schneiden durch höhere Vorschübe. Überhaupt treibt ihn das Thema Tempo um: „Dass die neue Maschine mit Linear- und Torqueantrieben anstelle von Drehstrom-Servomotoren arbeitet, merkt man an der erstaunlichen Postioniergeschwindigkeit. Vor allem im Dünnblech zeigen sich außerdem die Geschwindigkeitssteigerungen, die das neue Verfahren FastLine mit sich bringt, indem es den Übergang vom Einstechen zum Schneiden verkürzt."

Andreas Kempf hat seine TruLaser 3030 NEU schon nach ein paar Tagen voll in die Produktion integriert.
Andreas Kempf hat seine TruLaser 3030 NEU schon nach ein paar Tagen voll in die Produktion integriert.

Neues Bedienkonzept überzeugt

Skeptisch standen Kempf und seine Mitarbeiter anfangs dem neuen Bedienkonzept der Maschine gegenüber. „Was ich auf der Steuerung sah, fand ich erst einmal gewöhnungsbedürftig", gibt Kempf zu. Aber schon nach einem Tag hatten sich alle neun Bediener eingearbeitet. Die grafische Unterstützung und die einfache Menüführung möchten sie nicht mehr missen. Genauso wenig wie die gute Zugänglichkeit der Maschine, die sich in einem breiten Förderband, einem seitlichen Wartungszugang und einer großen Türe manifestiert. Für die TruLaser 3030 NEU, die bei der Kempf GmbH & Co. KG ihren Dienst tut, haben sich diese Optimierungen bereits ausgezahlt. Weil sie durch den Wegfall schräger Abschottbleche und das breite Förderband so reinigungsfreundlich ist, darf sie jede Woche eine Putzaktion über sich ergehen lassen.

So zufrieden Andreas Kempf mit seiner neuen Laserschneidanlage auch sein mag - am Ende der Einsatzmöglichkeiten ist er noch lange nicht angekommen. Als nächsten Schritt möchte er die Maschine mit der Be- und Entladeeinheit LiftMaster Compact und dem modularen Lager TruStore für die vollautomatische Fertigung aufrüsten. „Die mit 80 Sekunden sehr kurze Zykluszeit des LiftMaster Compact passt hervorragend zu meiner neuen, schnellen Laserschneidanlage", findet Kempf, der nicht ausschließt, demnächst eine zweite TruLaser 3030 NEU anzuschaffen.

Rohrbearbeitung als Zukunftstechnologie

Doch der Blick in die Zukunft führt noch weiter. Umfassende Dienstleistungen und eine hohe Fertigungstiefe sind für Andreas Kempf die zentralen Anforderungen der nächsten Jahre. Er hat längst begonnen, sich darauf einzustellen und nach und nach eine Rundumbetreuung vom Laserschneiden über Kombibearbeitung, CNC-Biegen, Schweißen, Oberflächenveredelung bis hin zur CAD-Konstruktion etabliert. Denn: „Der Kunde möchte ein fertiges Teil - keine Zwischenstufe." Der zusätzliche Aufbau eines Bereichs zur Rohrbearbeitung und dessen vor kurzem erfolgte Ausgliederung als eigene Firma sind weitere Schritte in diese Richtung.

Kempf arbeitet im Schnitt nur drei Jahre mit einer Maschine, die TruLaser 3030 NEU ist derzeit die neueste.
Kempf arbeitet im Schnitt nur drei Jahre mit einer Maschine, die TruLaser 3030 NEU ist derzeit die neueste.

Höchstmögliche Leistungsfähigkeit

Vor wenigen Monaten erst hat die Firma Kempf eine weitere Laser-Rohrschneidanlage und eine Biegemaschine aus dem Hause TRUMPF gekauft. Gerade wird zudem eine neue Fertigung mit über 4000 Quadratmetern Nutzfläche aufgebaut - von Krise also keine Spur? „Wegen der breiten Branchen-Streuung unserer Kunden und sehr intensiver Marketing- und Vertriebsaktivitäten haben wir eine relativ konstante Auftragslage. Deshalb können wir auch in Zeiten wie diesen investieren. Denn die Leistungsfähigkeit des Maschinenparks sollte stets so hoch wie möglich sein und den Anforderungen ideal entsprechen", sagt Kempf. Deshalb setzt der Unternehmens-Chef auf einen sehr jungen Maschinenpark, in dem die Anlangen im Schnitt nur drei Jahre verweilen, um anschließend in einem Top-Zustand weiterverkauft zu werden. „So ist der Invest kontinuierlich planbar und ballt sich nicht. Gleichzeitig bleibt die Leistungsfähigkeit immer auf Spitzenniveau. Und da der Wiederverkaufswert von TRUMPF Maschinen weit über dem Wettbewerbsniveau liegt, bietet mir diese Herangehensweise größtmögliche Sicherheit".

Zuverlässigkeit im Spitzentempo